Effizienz bei hoher Temperatur
Leistungszahl und saisonale Effizienz bei 55 °C und darüber, nicht nur bei 35 °C. Prüfpunkte wie A-7/W55 bedeuten Luft minus 7 °C und Wasser 55 °C.
Welche Werte bei Geräten mit hoher Vorlauftemperatur wirklich zählen, worauf Sie bei Testberichten achten und welche Modelle es gibt.
Wir testen keine Geräte und küren deshalb keinen Testsieger. Für Hochtemperatur-Wärmepumpen zählt vor allem, wie effizient sie bei der Vorlauftemperatur arbeiten, die Ihr Haus wirklich braucht, dazu Kältemittel, Schall, Einsatzgrenzen im Winter, Garantie und Service.
Gerade bei dieser Geräteklasse kann ein Testergebnis in die Irre führen. Viele Vergleiche messen oder bewerten die Effizienz bei niedrigen Vorlauftemperaturen, wie sie Fußbodenheizungen brauchen. Für ein Haus mit Heizkörpern, das an Frosttagen 65 °C braucht, sagt dieser Wert wenig. Ein Gerät, das bei 35 °C glänzt, ist nicht automatisch das beste bei 70 °C.
Sechs Punkte, die in jedem Vergleich nachvollziehbar sein sollten.
Leistungszahl und saisonale Effizienz bei 55 °C und darüber, nicht nur bei 35 °C. Prüfpunkte wie A-7/W55 bedeuten Luft minus 7 °C und Wasser 55 °C.
Bis zu welcher Außentemperatur das Gerät die Höchsttemperatur wirklich schafft. Das zeigt das Einsatzdiagramm des Herstellers.
Propan (R290) belastet das Klima kaum, verlangt wegen seiner Brennbarkeit aber Abstand zu Öffnungen. Bei Luft-Wasser-Geräten mit R32 (GWP 675) kürzt der Bund die Förderung um ein Fünftel.
Schallleistung und Schalldruck in definiertem Abstand, im Normal- und im Nachtbetrieb. Beide Werte sind nicht direkt vergleichbar.
Wie fein das Gerät seine Leistung anpasst und ob es nach einer späteren Sanierung auch bei niedrigeren Temperaturen effizient läuft.
Garantiebedingungen, Wartungsvorgaben, Ersatzteile und ein erreichbarer Servicepartner in Österreich.
Auswahl laut Datenblatt aus einer deutschen Marktübersicht. Keine Wertung, keine Rangfolge, nicht vollständig.
| Modell | Kältemittel | Max. Vorlauf laut Datenblatt |
|---|---|---|
| Vaillant aroTHERM plus | R290 | 75 °C |
| Stiebel Eltron WPL-A Plus | R290 | 75 °C |
| Mitsubishi Ecodan PUZ-WZ | R290 | 75 °C |
| Panasonic Aquarea T-CAP M | R290 | 75 °C |
| Daikin Altherma 4 H | R290 | 75 °C |
| Bosch Compress 6800i AW | R290 | 75 °C |
| Viessmann Vitocal 250-A | R290 | 70 °C |
| alpha innotec Hybrox | R290 | 78 °C |
| Daikin Altherma 3 H HT | R32 | 70 °C |
Stand der Quelle 20.10.2026, abgerufen Oktober 2026. Herstellerangaben können sich ändern; maßgeblich ist das aktuelle Datenblatt des angebotenen Geräts. Wir arbeiten mit keinem Hersteller zusammen.
Suchen Sie im Test die Angabe zur Vorlauftemperatur. Steht dort nur ein Wert für 35 °C, ist er für Häuser mit Heizkörpern kaum aussagekräftig. Wie stark die Temperatur zählt, zeigt ein Datenblatt aus Deutschland: Bei minus 7 °C draußen erreicht das Gerät mit 55 °C Vorlauf 2,48, mit 75 °C nur 1,53.
Manche Vergleiche tragen Herstellerangaben zusammen, andere messen selbst. Beides kann nützlich sein, sollte aber klar gekennzeichnet sein. Ebenso sollte erkennbar sein, ob die Seite an Verkaufslinks verdient.
Viele Häuser bereiten auch das Warmwasser mit der Wärmepumpe. Dafür sind ebenfalls höhere Temperaturen nötig. Ein Test, der nur den Heizbetrieb betrachtet, zeigt deshalb nur einen Teil des Jahresverbrauchs. Fragen Sie im Angebot, wie das Gerät Warmwasser bereitet und ob dafür ein Heizstab einspringt.
Modellreihen umfassen oft mehrere Leistungsgrößen und Varianten. Vergleichen Sie die genaue Typenbezeichnung im Test mit der im Angebot, sonst vergleichen Sie unter Umständen zwei verschiedene Geräte.
Ein Gerät, das zur Vorlauftemperatur Ihres Hauses passt, empfehlen Ihnen bis zu drei Heizungsbetriebe aus der Region. Kostenlos und unverbindlich.